Dienstag , 11 Dezember 2018

Wie funktioniert die integrierte Bewegungserkennung?

Eine IP-Kamera ist darauf ausgelegt, Räume, Hauseingänge oder sonstige sensible Bereiche zu überwachen und eine Meldung auszugeben, wenn eine Person sich in diesen Bereichen bewegt. Damit dies funktionieren kann, muss die Kamera laufend ein Bild erstellen und dieses Bild mit Vorgänger-Bildern vergleichen.

Liegen hier relevante Unterschiede vor, dann kann dies auf eine Bewegung einer Person oder eines Objektes hinweisen. Je nach Einstellungsoptionen wird eine Meldung erzeugt, mit der dann der berechtigte Nutzer der Kamera auf die festgestellte Bewegung hingewiesen wird. Ein gutes Modell verfügt über Einstellungsoptionen, um die Alarmschwelle situativ anzupassen.

Die Funktion der Bewegungserkennung im Detail

Die Software der Kamera legt die einzelnen aufgenommen Bilder der Situation in mehreren internen Zwischenspeichern ab. Auf diese Weise können unterschiedliche Bilder miteinander verglichen werden. Prinzipiell ist ein auf einzelne Pixel abgestimmter Vergleich aber möglicherweise zu genau. Es ist deshalb notwendig, dass die einzelnen Bilder zunächst einer Normalisierung zugeführt werden. Hierbei werden auch unterschiedliche Helligkeitswerte beseitigt, die durch unterschiedliche Lichtintensitäten werden des Tagesablaufs bedingt sein könnten.

Automatische Alarmierung

Die IP-Kamera vergleicht das aktuelle (normalisierte) Bild mit dem vorherigen Bild und gibt dann Alarm, wenn die Unterschiede zwischen den Bildern über einem definierten Schwellenwert liegen. Was nach dem Alarm passiert, ist von der weiteren Datenanbindung abhängig. Denkbar ist beispielsweise, dass eine automatisierte Mail erzeugt wird, die über Internet-Server an legitimierte Nutzer übermittelt wird.

Mit der Mail können auch die Bilder übertragen werden, bei dem das Alarm auslösende Ereignis wirksam geworden ist. Welche Handlungen dann gewählt werden müssen, liegt in der Hand der Nutzer. Bei zu häufigen Fehlalarmen muss der Schwellenwert verändert werden.