Mittwoch , 20 März 2019

Eine IP-Kamera installieren

IP-Kameras bieten ein großes Plus an Sicherheit. Viele Menschen verzweifeln allerdings an der Installation, owbohl diese mittlerweile sehr benutzerfreundlich gestaltet werden und selbst Laien in wenigen Schritten die Konfiguration selbstständig bewältigen können. Hier erfahren sie wie diese aussieht.

Die Installation

  • der erste Schritt ist die Herstellung einer Stromverbindung, um die Kamera via Ethernet-Kabel mit dem eigenen Netzwerk zu koppeln. Power-over-Ethernet wird von einigen Kameramodellen unterstützt, die dadurch von einer Steckdose unabhängig sind – mittels Adapter werden sie über das Netzwerkkabel mit Energie versorgt.
  • jetzt kann die Installationsdatei auf der mitgelieferten Installations-CD aufgerufen werden, um das Kennwort einzustellen.
  • danach kann die Kamera direkt vom Web-Browser erreicht werden. Dazu gibt man die lokale IP-Adresse ein – zu finden ist die jeweilige Adresse im mitgelieferten Handbuch.
  • wenn die IP-Kamera WLAN-fähig ist, kann man sie nun vom Netz nehmen und am vorgesehenen Ort platzieren. Dabei muss sie selbstverständlich in der Reichweite des WLAN-Routers sein – anderenfalls könnte ein erneuter Setup-Prozess notwendig werden.

Die Einstellungen

  • nach erfolgreicher Anmeldung eröffnen sich allerlei Funktionen der Kamera. So kann man unter „Bildeigenschaften“ Kontrast und Helligkeit einstellen sowie einen Weißabgleich vornehmen.
  • in Abhängigkeit von der gewählten Kameraposition kann das Bild auch umgedreht oder gespiegelt werden. Die Funktion bewährt sich besonders, wenn die IP-Kamera beispielsweise von der Decke herabhängen soll.
  • wenn die Kamera eine Nachtsichtfunktion mit automatischer Umschaltung hat, kann diese wahlweise aktiviert oder zurückgesetzt werden.

Die Kontaktaufnahme

  • zwei Möglichkeiten stehen zur Auswahl: Entweder registriert die Kamera ganz gezielt Bewegungsvorgänge oder sie liefert kontinuierliches Bildmaterial.
  • es gibt Kameramodelle, die auf ein Audiosignal mit ausgewählter Lautstärke eingestellt werden können. Sie liefern dann von Fall zu Fall E-Mail-Benachrichtigungen mit Video-Clips oder mit Bildern. Dazu ist es notwendig, in der Konfigurations-Software die SMTP- und POP3-Adressen des jeweiligen E-Mail-Servers anzugeben.
  • mögliche Probleme bei der Bewegungserkennung: So können laufende Katzen oder auch wackelnde Äste von Bäumen aus dem Blickwinkel der Kamera im schlimmsten Fall jede Menge unnötige E-Mail-Benachrichtigungen auslösen. Dem begegnet man mit der Einstellung der Empfindlichkeit des dazugehörigen Bewegungsmelders – so legt man die Intensität der Bewegungen fest, die den Melder auslöst.
  • Zudem kann auch noch ein ganz bestimmter Bereich ausgewählt werden, der von der Überwachung durch die IP-Kameraanlage ausgenommen werden soll.